• Logo der HSG-Fichtelgebirge und Fotos der Mannschaften

Vorbericht zum Spieltag am 13./14.10.12

Nach zwei überzeugenden Auftaktsiegen in der Herrenhandball-Landesliga Nord kassierte der Liganeuling HSG Fichtelgebirge zuletzt zuletzt bei der bisher sieglosen HSG Lauf /Heroldsberg die erste Niederlage. "Zwei  verschenkte Punkte", so HSG-Coach Markus Depolt, der den Hauptgrund der Niederlage in der ersten Halbzeit sieht: "Wir haben in den ersten 30 Minuten zu viele Chancen liegen gelassen, sonst hätten wir schon vor der Pause alles klar machen können."

 

Am morgigen Samstag, Anwurf 16:30 Uhr, Sporthalle Wunsiedel, wenn es gegen den starken Mitaufsteiger TV Erlangen-Bruck geht, will das Team an die Leistung aus den ersten beiden Partien anknüpfen.

Dies ist auch dringend notwendig, denn die Mittelfranken haben bisher gezeigt, dass sie ebenfalls in der Landesliga angekommen sind. Das unterstrich das Team von Coach Ingo Gömmel zuletzt in eigener Halle mit einer tollen Leistung gegen den Bayernligaabsteiger aus Winkelhaid, dem man sich am Ende, trotz einer 17:13-Halbzeitführung, noch knapp mit 26:27 geschlagen geben musste. Die Brucker verstehen ihr Handwerk und haben mit Sven Eskofier und Thomas Krauter (zuletzt HC Erlangen) zwei gefährliche Linkshänder in ihren Reihen. Hinzu kommt Keeper Bernhard Zapf, auch "Bulla" genannt, der mit seiner Zweitligaerfahrung ein starker Rückhalt zwischen den Pfosten ist.

Es wartet somit kein leichter Gegner  auf die Fichtelgebirgler, die mit der stärksten Formation in die Partie gehen können, um diese Nuss zu knacken. 

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber – Kovář, St. Tröger, Birner, Fischer, M. Tröger, Bralic, Flasche, Schöffel, Berger, Wippenbeck, Burger, Rieß, (Lagershausen)

Ja wenn das Wörtchen "Wenn" nicht wäre. Diese Redewendung  trifft zur Zeit auf die Damenmannschaft der HSG Fichtegebirge zu. So sieht es auch Trainer Josef Hermanek: "Wir hätten sowohl bei HaSpo Bayreuth, als auch zuletzt in Garitz/Nüdlingen beide Punkte mit nach Hause nehmen können, wenn wir unsere Chancen konsequenter nutzen würden und könnten mit 8:0 Punkten mit an der Tabellenspitze stehen." Ein wenig  Frust ist aus den Worten des HSG-Coaches durchaus zu hören, der auch mit der Siebenmeterausbeute nicht zufrieden sein kann. Fünfzehn vergebene Siebenmeter in vier Spielen sind einfach zu viel.

Dies wollen seine Schützlinge am morgigen Samstag, Anwurf 14:30 Uhr, Sporthalle Wunsiedel, besser machen, wenn die SG Kissing/Friedberg ihre Visitenkarte abgibt. Dass die HSG-Damen einen guten und überzeugenden Handball bieten können, zeigte man gegen den Mitfavoriten im Kampf um die Meisterschaft, den 1. FC Nürnberg.

Ein solches Kaliber sind die Schwaben, die ihre zweite Bayernligasaison spielen,  zwar nicht, aber sie wollen sich, so ist zu hören, in der höchsten Amateurliga etabliereh. Bisher konnten die Gäste nur gegen Ottobeuren einen Heimsieg einfahren und stehen mit 2:6 Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Trotzdem kein Grund für die HSG Fichtelgebirge den Gegner zu unterschätzen, soll es im dritten Heimspiel der dritte Sieg werden.

Beim Gastgeber wieder an Bord ist Eva Späthling, die ihren Urlaub beendet hat. Jessica Lenhard, die bisher nur bei Strafwürfen zum Einsatz kam, wird nach ihrem Haarriss im Unterschenkel, voraussichtlich ihre ersten Gehversuche wagen und die Abwehr verstärken. Fehlen wird weiterhin Kim Mulkey (Knieverletzung).

HSG Fichtelgebirge: Proskova, Rothova, Remzova - Wölfel, Weigel, U. Zeitler,  F. Zeitler, Hermankova, Kraus, Birner, Pilmajerova, Späthling, J. Schiller, K. Lenhard, J. Lenhard

Am Sonntag spielen:
C-Jugend (w): HG Naila – HSG Fichtelgebirge (10:30 Uhr)
A-Jugend (w): HSG Volkach – HSG Fichtelgebirge (14:15 Uhr)

Bericht: Walter Lenhard

Drucken