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Vera Heřmánková beendet ihre Karriere

Am letzten Wochenende lief es nicht gerade rosig für die Seniorenmannschaften der HSG Fichtelgebirge. Die Herren unterlagen beim abstiegsgefährdeten HC Erlangen III, weil letztendlich zu ideenlos im Angriff agiert wurde. Die Damen hatten mindestens einen Punkt beim Dritten in Dachau vor Augen, schwächten sich in der Endphase selbst und verloren mit 17:18.

Am morgigen Samstag stehen die letzten Heimspiele auf dem Programm. Dabei empfangen die HSG Damen in der Bayernliga, Anwurf 14:30 Uhr, den Sechsten der Liga, die HG Zirndorf. In dieser Partie verabschiedet sich Vera Heřmánková von ihren Fans, die lange Jahre für die Fichtelgebirglerinnen nicht nur der Motor war, sondern sich auch als gefährliche Angreiferin einen Namen machte. Ihr größter Wunsch ist es, mit einem Sieg die Karriere bei der HSG zu beenden.

Einfach wird es gegen die Mittelfanken nicht, die sich oftmals als unangenehmer Gegner entpuppten. Insgesamt gesehen kann HSG-Coach Markus Depolt mit der Saison zufrieden sein, haben doch einige junge Spielerinnen phasenweise bewiesen, dass sie langsam in die Bayernligamannschaft hineinwachsen: “In der Bayernliga weht halt ein anderer Wind. Wichtig für uns war, dass wir den Klassenerhalt schon frühzeitig geschafft haben, so dass wir die letzten Partien bereits als Neuanfang betrachten können.“

Nicht mehr mit von der Partie ist Jessica Spannig, die in Dachau ihr letztes Spiel vollzog und ebenfalls ihre Karriere beendet.

HSG Fichtelgebirge: Faltenbacher, Gruber – Heřmánková, Spannig, Kraus, Wölfel, U. Zeitler, Kauer, Mulkey, Meyerhöfer, Pöhlmann, Birner, Burger, Radtke

Im Anschluss, um 16:30 Uhr, bekommen es die Herren der HSG Fichtelgebirge mit dem Achten der Landesliga Nord, der DJK/SG SB/SC Regensburg, zu tun

Die Oberpfälzer stehen zwei Spieltage vor Schluss immer noch mit einem Bein im Abstiegskampf. Die Gäste trennen zwei Punkte vorm Relegationsplatz und drei Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz. Im Umkehrschluss heißt dies für die HSG Fichtelgebirge, dass Regensburg alle Kräfte mobilisieren wird, um etwas Zählbares zu erreichen.

Die Gastgeber wissen aus dem Hinspiel, dass die Domstädter eine sehr körperbetonte Spielanlage an den Tag legen und im Angriff nicht lange fackeln. Die HSG, Tabellendritter, will diese Position weiter verteidigen und muss von Beginn an den Kampf annehmen, sonst könnte es auch im zweiten Aufeinandertreffen eine Niederlage geben.

Das heißt, dass sich die HSG gegenüber der Leistung in Erlangen um Einhundertprozent steigern muss. Fehlen werden bei den Hausherren aus privaten Gründen Konstatin Burger und Keeper Christopher Gruber, für den René Rieß einspringen wird. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Stefan Flasche, der sich in Erlangen eine schmerzhafte Fußprellung zugezogen hat. Für ihn rückt Petr Benda aus der zweiten Mannschaft ins Team.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Rieß - Hartmann, Birner, Wippenbeck, St. Tröger, Schöffel, Bralic, Fischer, Kempf, Benda, (Flasche)

Bericht: Walter Lenhard

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