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Damen: HC Sulzbach – HSG Fichtelgebirge 22:24

Mit einer überzeugenden Leistung siegte die Handballdamenmannschaft der HSG Fichtelgebirge beim kampfstarken Tabellenvorletzten der Bayernliga, dem HC Sulzbach, und feierte ihren sechsten Sieg in Folge.

HSG Fichtelgebirge: Faltenbacher- Zeitler (3), J. Schiller (1/1), Wölfel (2), T. Lenhard (2), Weigel, Späthling (4), Mulkey, Kraus (4), K. Lenhard (1), J. Lenhard (7/3), Meyerhöfer, Kauer
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Kauschke/Sahrmann (Herzogenaurach/Kulmbach)
Strafzeiten: HC 3, HSG 2

Die Schützlinge von HCG-Coach Josef Hermanek wussten von Beginn an, dass es ein schwerer Gang gegen einen läuferisch starken und vor allem körperbetont spielenden HC Sulzbach werden wird.

Vor allem die Spielmacherin des HC, Lisa Steiner, wusste geschickt ihre Nebenleute einzusetzen, so dass die Oberpfälzer mit 3:1 in Führung gehen konnten. Die HSG, die auf Vera Hermankova, die sich gegen Augsburg eine Nasenbeinfraktur zugezogen hatte, verzichten musste, blieb die Antwort nicht lange schuldig. Binnen vier Minuten verwandelten Jessica Lenhard, Sabrina Kraus, zweimal Tanja Lenhard und Ulrike Zeitler, den Rückstand in eine 6:4 Führung. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Oberfranken das Kommando und zogen auf 11:7 davon. Ein großer Rückhalt der HSG war Torfrau Heike Faltenbacher, die drei Siebenmeter in Folge entschärfte und den Gastgeber mit tollen Paraden zur Verzweiflung brachte. So stand es zur Pause 13:9 für die Fichtelgebirglerinnen.

Sulzbach kam mit viel Elan aus der Kabine und legte nun alles in eine Waagschale. Als nach 40 Minuten den Oberpfälzerinnen der 15:16‑Anschlusstreffer gelang, kam Stimmung unter den HC-Fans auf. Diese war aber nur von kurzer Dauer. Per Siebenmeter und mit einem blitzsauberen Wurf ins kurze Eck baute Jessica Lenhard den HSG-Vorsprung wieder auf 18:15 aus. Jetzt kam die stärkste Phase der HSG, die mit schnellen und schönen Spielzügen zeigte, warum sie auf Platz fünf in der Bayernliga steht. Als Eva Späthling in der 52. Minute zum 23:17 traf, war die Partie entschieden und die Oberfranken ließen es nun ruhiger angehen, so dass Sulzbach zu einer Resultatsverbesserung kommen konnte.

Bericht: Walter Lenhard

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