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Damen: HSG Fichtelgebirge – TS Herzogenaurach 16:24

Bereits in der zweiten Runde des BHV Molten-Cup kam das Aus für die Handballdamen der HSG Fichtelgebirge. Im Spiel der beiden Bayernligisten waren es die Gäste, die nicht nur die bessere Spielanlage, sondern sich auch im Abschluss treffsicherer zeigten und verdient in den nächste Runde einzogen.

HSG Fichtelgebirge: Remzova – Späthling (2), U. Zeitler (1), J. Schiller, Wölfel (5/1), F. Zeitler (3/1), Weigel (1), Mulkey (1), Kraus, Hermankova (3), Birner
Zuschauer: 40
Schiedsrichter: Gruner/Mildner (Marktsteft/Schweinfurt)
Strafzeiten: HSG 5, TSH 2

Drei Fehlversuche der Gastgeber zu Beginn der Partie nutzten die sicher abschließenden Herzogenauracher zur 3:0-Führung. Schon zu diesem Zeitpunkt war zu erkennen, dass der HSG ein schwerer Brocken ins Haus steht. Und es lief überhaupt nicht rund beim Gastgeber, der sich mühte, aber zu viele Fehlerversuche und technische Fehler an den Tag legte. Dazu gesellte sich noch mit fünf Holztreffern das Pech hinzu.

Der Antriebsmotor, Vera Hermankova, rackerte recht glücklos und rannte sich vermehrt im kompromisslosen und sehr körperbetonten Abwehrbollwerk der Mittelfranken fest. So stand es nach sieben Minuten 6:2 für die Gäste. Jetzt kam die stärkste Phase von HSG-Torfrau Jaroslawa Remzova, die für die noch nicht spielberechtigten Eliska Rothova und Petra Proskova einsprang. 12 Minuten hielt sie ihren Kasten sauber und brachte die TSH-Angreiferinnen schier zur Verzweiflung. In dieser Phase hätte die HSG durchaus das Ergebnis zu ihren Gunsten gestalten können, ließ aber, wie schon zu Beginn der Partie, gute Möglichkeiten ungenutzt, so dass der Rückstand nur auf 4:6 verkürzt werden konnte. Die Gäste wurden nun wieder selbstsicherer, setzten Treffer Nummer sieben und konnten die Führung bis zur Pause auf 14:8 ausbauen. Die Gastgeber wirkten im Angriff oft sehr unbeholfen und zeigten sich vor allem in der Rückwärtsbewegung nicht konsequent genug.

Nach dem Seitenwechsel wollte es die HSG noch einmal wissen und durch Treffer von Franziska Zeitler (Siebenmeter) und Anna Wölfel per Konter gelang das 10:15 in der 37. Minute. Herzogenaurach ließ, trotz einiger Leerläufe, aber keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger vom Platz gehen wird. Mit einer sicheren Keeperin Martina Ebersberger schickte man eine sich zwar mühende aber an diesem Tag völlig neben sich stehende HSG Fichtelgebirge binnen sieben Minuten endgültig auf die Verliererstraße und baute den Vorsprung uneinholbar auf 19:10 aus. Positiv an der HSG war der Kampfgeist und dass alles versucht wurde, das Ergebnis freundlicher zu gestalten.

In der verbleibenden Woche bedarf es noch einiger Feinkorrekturen, soll der Auftakt am kommenden Samstag, Anwurf 14:30 Uhr, Sporthalle Marktredwitz, besser ausfallen, wenn es gegen den letztjährigen Bayernligameister HSV Bergtheim geht. Bergtheim verzichtete auf den Aufstieg, so dass Ismaning als Tabellenzweiter den Weg in die dritte Liga antrat.

Bericht: Walter Lenhard

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