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Zum Final-Four nach München

Die Handballdamen der HSG Fichtelgebirge bekommen den Zuschlag nicht und müssen reisen. Sie treffen beim SV München-Laim zuerst auf den Bayernliga-Konkurrenten TSV Ismaning.

Nichts wird es für die Handballdamen der HSG Fichtelgebirge am 1. Mai mit einem „Heimspiel“ im lukrativen Bayernpokal-Turnier „Final-Four“ um den Molten-Cup. Der Sieger qualifiziert sich automatisch für die DHB-Pokal-Hauptrunde und darf auf ein Erstrunden-Heimspiel gegen einen Vertreter von der Bundesliga bis zur 3. Liga hoffen. Diese Vereine sind automatisch gesetzt.

Bayernliga-Spielleiter Klaus-Dieter Sahrmann hat den Zuschlag für das „Final-Four“ dem Landesligazweiten und Aufstiegsanwärter TSV München-Laim erteilt. Da sich alle Qualifizierten, so auch der TSV Ismaning, die SV-DJK Taufkirchen und die HSG Fichtelgebirge, als mögliche Ausrichter beworben haben, musste Sahrmann eine Entscheidung fällen. Und  die fiel auch mit aus geographischen Gesichtspunkten. mit drei Vereinen aus München lag es nahe, das Turnier im Süden stattfinden zu lassen“, sagte Sahrmann gestern auf Anfrage. Ein Losentscheid sei nie zur Debatte gestanden. Dazu sei im Vorjahr mit dem TSV Zirndorf ein Nord-Vertreter berücksichtigt worden, obwohl auch hier die Südvereine in der Überzahl waren. Deshalb habe man damals schon – „vorausgesetzt, es ergibt sich eine ähnliche Konstellation“ (Sahrmann) – eine Austragung im Süden in Aussicht gestellt. „Ich bin mir aber sicher, dass dieses Turnier bei der HSG genauso gut funktionieren würde“, bricht Sahrmann eine Lanze für die Fichtelgebirgler. Für die Entscheidung sprach zudem, dass mit dem TV Roßtal das Männerturnier bereits an einen Nord-Vertreter vergeben wurde, da der in diesem Jahr sein 100-jähriges Vereinsjubiläum feiert.

„Wir hatten eine gewisse Hoffnung“, bedauert der stellvertretende HSG-Spielleiter Jürgen Hartmann den Beschluss gegen eine Austragung in Marktredwitz. Aber er zeige „Verständnis dafür“. Mit einem Blick auf die Teilnehmer habe er sich „so etwas schon gedacht“. Die Chancen auf einen Turniersieg in eigener Halle wären natürlich um ein Vielfaches höher gewesen. „Aber der Wille kann ja Berge versetzen“, hofft Hartmann, dass die HSG am 1. Mai um 14 Uhr gegen den Neunten der Bayernliga, den SV-DJK Taufkirchen „gut ins Turnier findet“. Dann sei alles möglich. Eröffnen werden um 12 Uhr der SV München-Laim und der Bayernliga-Fünfte TSV Ismaning. Das Endspiel ist für 16 Uhr angesetzt. Das HSG-Team um die Torjägerinnen Anna-Sophie Wölfel und Jessica Spannig hat beide Bayernliga-Konkurrenten im Spielbetrieb bereits geschlagen

Quelle: Marktredwitzer Tagblatt vom 23.04.14, Sport aus der Region, Bericht: Peter Perzl

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