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Damen I: HSG Fichtelgebirge – TSV Winkelhaid 31:24

Mit einem Sieg gegen den TSV Winkelhaid verabschiedete sich die Damenmannschaft der HSG Fichtelgebirge in die Weihnachtspause und hat mit 12:12 Punkten, obwohl vielleicht etwas mehr möglich gewesen wäre, das Vorrundensoll in der Bayernliga erfüllt.

HSG Fichtelgebirge: Faltenbacher, Gruber – Heřmánková, Kauer, Wölfel, Spannig, Meyerhöfer, Radtke, Burger, U. Zeitler (4), Pöhlmann, Mulkey, Kraus
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Kretschmann/Nemec (HG Ingolstadt/MTV Ingolstadt)
Strafzeiten: HSG 2, TSV 3

Spielfilm: 1:1, 1:3, 4:3, 6:4, 9:5, 13:6, 17:10 (HZ), 17:14, 19:14, 22:15, 24:17, 25:20, 28:23, 31:24

Etwas einfacher haben es sich die HSG-Damen schon vorgestellt, als es aus Mittelfranken hieß, dass einige Spielerinnen an Grippe erkrankt seien und man nur mit einem Rumpfteam anreisen könne. Winkelhaid hatte zwar nur zwei Auswechslerinnen auf der Bank sitzen, aber was das Team auf dem Spielfeld leistete war bemerkenswert. Vermutlich überrascht vom Auftreten der Gäste wirkte das Spiel der HSG in den Anfangsminuten eher zerfahren. Gute Chancen wurden nicht genutzt oder man scheiterte am Torgebälk. Anstatt selbst zu führen lag der Gast nach sieben Minuten mit 3:1 in Front. Der HSG-Motor, Vera Heřmánková, war es alleine vorbehalten, mit sechs Treffern in Folge, den Rückstand in eine 6:4-Führung umzuwandeln. Ein weiterer Punkt, der die HSG immer besser ins Spiel kommen ließ, war die variable Manndeckungsarbeit von Sabrina Kraus, um den Spielaufbau der Gäste zu stören. Diese Variante zeigte Wirkung beim TSV, der sich nun einige Fehler leistete, die von der HSG im Gegenzug in Tore umgemünzt wurden. Nach 22 Minuten, durch Treffer von Jessica Spannig, Alexandra Kauer und Hannah Meyerhöfer stand es 13:6 für die HSG, die nun Ball und Gegner im Griff hatte und mit einem 17:10 Vorsprung in die Pause ging.

Vielleicht schon im Gefühl des sicheren Sieges, verschliefen die HSG-Mädels die ersten  Minuten im zweiten Spielabschnitt, kassierten vier Tore in Folge und hatten Winkelhaid wieder zum Leben erweckt. Vor allem Gästespielerin Jana Lichtscheidel war nicht zu bremsen, die mit wuchtigen Rückraumwürfen den Ball im HSG-Gehäuse zappeln ließ. Es bedurfte einiger lauter Worte von der Bank, bevor die HSG, die in dieser Phase in der Abwehr den Gästen zu viele Freiräume bot, in die Erfolgsspur zurückkehrte. Bis zur 38. Minute durch Treffer von Anna-Sophie Wölfel, Ulrike Zeitler und Heřmánková, hatte man den Sieben-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Winkelhaid ließ zwar nicht locker, lief stets einem Fünf-Tore-Rückstand hinterher und war im weiteren Spielverlauf nicht mehr in der Lage einer mit schönen Spielzügen nicht geizenden HSG nochmals gefährlich zu werden.

Bericht: Walter Lenhard

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