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Damen: TSV Ismaning – HSG Fichtelgebirge 25:18

Die personellen Voraussetzungen der Damenmannschaft für diese Bayernligapartie in Ismaning waren nicht gerade die besten. Anna Wölfel beruflich verhindert, Franziska Scheidler erkrankt und als auch Ulrike Schösser wegen Grippe ausfiel, war von Beginn an klar, dass es ein schwerer Gang zu den Oberbayern werden wird. Zum Glück sprang Lena Gluth ein, so dass eine stabile Abwehr zustande kam. Eva-Maria Hanold und Katharina Trißl wurden ebenfalls ins Team beordert, um das Auswechselkontingent zu erhöhen.

HSG Fichtelgebirge: Faltenbacher, Gruber - V. Birner (6/1), Hanold, Gluth, K. Birner, Mages (2), Kraus (4) Spannig (6), Trißl, Fischer
Schiedsrichter: Graf/Westermaier (HSG Schwabkirchen)
Zuschauer: 70
Strafzeiten: TSV 5, HSG 1
Spielfilm: 3:1, 3:3, 3:6, 4:8, 8:11, 11:11 11:12 (HZ), 14:12, 14:15, 15:16, 17:17, 22:17, 25:18

Ismaning begann zielstrebig und ging mit 3:1 in Front. Schon zu diesem Zeitpunkt war nicht zu übersehen, dass sich die HSG-Damen nicht so einfach abfertigen lassen wollten. Von Minute zu Minute wurde die HSG stabiler, zeigte eine kompakte Abwehr, glich nicht nur zum 3:3 aus, sondern verschaffte sich bis zur 13. Minute, mit Toren von Viktoria Birner, Jessica Spannig, Anne Mages und Sabrina Kraus, eine 8:4-Führung. Ismaning versuchte dagegen zu halten. Die HSG hatte zu diesem Zeitpunkt das Spiel fest im Griff und hielt bis zur 22. Minute einen Drei-Tore-Vorsprung. In der Folgezeit gelang den Oberfranken leider nur noch ein Tor, so dass der Gastgeber in der 28. Minute per Siebenmeter zum 11:11 ausgleichen konnte. Sabrina Kraus war es vorhalten für die 12:11-Halbzeitführung der HSG zu sorgen.

Wie schon im ersten Abschnitt hatte der Gastgeber den besseren Start und verwandelte den Pausenrückstand in einen 14:12-Vorsprung. Die HSG kämpfte, stemmte sich dagegen und mit drei Treffern in Folge schafften es die Fichtelgebirglerinnen sich wieder mit 15:14 in Front zu bringen. Bis zur 47. Minute entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Dabei war aber nicht zu übersehen, dass die Kräfte der HSG schwanden und sich leichte Fehler einschlichen. Diese Ballverluste nutzte der Gastgeber zu Kontern und zog, beim Stande von 17:17, bis zur 55. Minute auf 22:17 davon. Die Niederlage einer aufopferungsvoll kämpfenden HSG war besiegelt.

Bericht: Walter Lenhard

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