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Wichtige Punkte - HSG-Damen schlagen den TSV Ismaning in der Bayernliga

HSG Fichtelgebirge – TSV Ismaning 20:13

Einen wichtigen Sieg landete die Damenmannschaft der HSG Fichtelgebirge in der Handball-Bayernliga gegen den TSV Ismaning, schob sich auf den elften Tabellenplatz und hat dadurch den Anschluss ans untere Mittelfeld hergestellt.

HSG Fichtelgebirge: Dragoun, Gruber – Bernardavoa, Scheidler (7/1, Schedl, Sammet (1), Schösser, Kauer(2), Gluth (4), Schlegel (2), Trißl, Fischer (4)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Hirt/Menz (HSG Volkach)
Strafzeiten: HSG 2, TSV 3
Spielfilm: 5:0, 5:1, 6:2, 11:3, 12:4, 14:5 (HZ) 14:6, 16:8, 17:9, 18:10, 19:11, 20:13

"Zwei Punkte wären optimal", so HSG-Trainer Gerald Wölfe vor der Partiel, der, wie schon zuletzt, auf Kathrin Reif (Schule) und Sabrina Materne (privat) verzichten musste. Eine Vorgabe, gegen einen TSV Ismaning, der jüngst in eigener Halle dem Dritten der Liga, der HSV Bergtheim, mit 31:27 das Nachsehen gab.

Angefeuert von der Trommler-Gruppe der HSG Fichtelhölle-Fans legte die HSG einen Bilderbuchstart hin und führte nach fünf Minuten durch Tore von Franziska Scheidler, Julia Fischer, Lena Gluth, Alexandra Kauer und Katharina Schlegel mit 5:0. Das Herzstück für diese Führung lag, wie schon in den letzten Wochen, in der Abwehr. Gestärkt von einer mit gutem Stellungsspiel und tollen Paraden glänzenden Torfrau Franziska Dragoun lief der HSG-Express wie am Schnürchen. Ismaning fand in den ersten 30 Minuten überhaupt nicht statt. Lag es daran, dass die Gäste ohne Haftmittel auskommen mussten, nein, es war eine selbstbewusste HSG, die Isamning wiederholt in das Zeitspiel schickte, um dann selbst zielstrebig und erfolgreich zum Torabschluss zu kommen. Auch eine Auszeit der Gäste konnte den Lauf der HSG nicht stoppen, die sich im ersten Spielabschnitt kaum Fehler leistete und nach 24 Minuten die Führung auf 12:4 ausbaute. Vor allem Franziska Scheidler war in dieser Phase nicht zu bremsen, die fünf Tore beisteuerte und mit sieben Treffern zur erfolgreichsten Werferin der Partie werden sollte. Mit einem deutlichen und verdienten 14:5 ging es in die Halbzeitpause.

Der zweite Spielabschnitt war gerade mal zwei Minuten alt, als Lena Gluth und Nicole Sammet den Vorsprung auf 16:6 erhöhten. Bis zur 43. Minute, beim Stande von 18:10, hatte die HSG die Partie voll im Griff. Trotzdem häufte sich die Fehlerquote auf HSG-Seite und der Druck nach vorne nahm ab, was auch kein Wunder war. Die bis dahin gezeigte läuferische Leistung des Gastgebers war aller Ehren wert. Ismaning konnte daraus kein Kapital schlagen, denn die HSG-Abwehr zeigte weiterhin Biss und sorgte letztendlich dafür, dass die Gäste mit einer deutlichen Niederlage die Heimreise antreten mussten.

Am nächsten Samstag geht es zum Vorletzten, TSV Haunstetten II. Keine leichte Aufgabe, da die Drittligareserve personell schwer auszurechnen ist.

Bericht: Walter Lenhard

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