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Damen: HSG Fichtelgebirge – HC Forchheim 26:24

Wenn es eine Mannschaft versteht den Nervenkitzel bei den Fans hoch zu halten, dann ist es die Handballdamenmannschaft der HSG Fichtelgebirge. So geschehen auch in der Landesliga-Partie gegen den HC Forchheim.

HSG Fichtelgebirge: Gruber, Warzecha – Wölfel, Hannweber, Birner (3), Sammet (1), Kauer (2), Koubora, Weber (1), Materne (6), Spannig (11/3), Trißl, Fischer (1), Buchlovska (1)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Bauke/Dams (HSC Coburg/HSV Hochfranken)
Strafzeiten: HSG 2, HC 5
Spielfilm: 4:1, 6:3, 7:5, 11:6, 12:7, 13:10 (HZ), 16:11, 17:15, 23:17, 24:21, 25:23, 26:24

Nach der unnötigen Auftaktniederlage in Marktsteft wollten es die HSG-Damen bei der Heimpremiere besser machen und versuchten sofort das Zepter in die Hand zu nehmen. Ein gehaltener Siebenmeter von Janina Gruber, die zur tragenden Säule der Partie werden sollte, konnte die HSG mit 4:1 in Führung gehen. Es lief zwar nicht alles rund beim Gastgeber, aber der Siegeswille war nicht zu übersehen. Die HSG hielt Forchheim stets mit drei Toren in Schach und zog bis zur 23. Minute durch Treffer von Sabrina Materne, Jessica Spannig und Michaela Buchlovska auf 11:6 davon. Eine Auszeit der Gäste zeigte Wirkung. Der Vorsprung der HSG schrumpfte. Ein von HC-Angreiferin Schreyer an den Pfosten gesetzter Siebenmeter hätte das 13:11 bedeutet. So stand es zur Halbzeit 13:10 für die HSG.

Nach der Pause erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und erhöhten durch Spannig, Viktoria Birner und Ida Weber auf 16:12. Aber anstatt die Führung auszubauen, waren es wieder unnötige Ballverluste und eine daraus resultierende Zeitstrafe, so dass Forchheim auf 15:17 verkürzen konnte. Eine erneute Strafzeit gegen Spannig konnte Forchheim nicht nutzen. Im Gegenteil. Spannig war es, die, nach dem Absitzen ihrer Zwangspause und mit viel Wut im Bauch, innerhalb von drei Minuten fünf ihrer 11 Tore erzielte und die Führung auf 23:17 schraubte. Die Messe schien gelesen. Die letzten 15 Minuten waren angebrochen, als plötzlich, die bis dahin nicht überzeugende Gästetorfrau Stierstorfer, hundertprozentige HSG-Chancen vereitelte.

Forchheim witterte Morgenluft und begann mit der Aufholjagd. Aber da war ja noch HSG-Torfrau Gruber, die über die gesamte Spielzeit eine tolle Leistung bot. Beim Stande von 25:23 verhinderte Gruber reaktionsschnell den Anschlusstreffer und im Gegenzug legte Alexandra Kauer das runde Leder vorentscheidend zum 26:23 in die Gäste-Maschen.

Es war letztendlich ein verdienter Sieg der HSG, der einfacher zu gestalten gewesen wäre.

Bericht: Walter Lenhard

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