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Damen: HSG Fichtelgebirge – HSG Pleichach 15:24

Nach dieser Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten HSG Pleichach steht fest, dass die Damenmannschaft der HSG Fichtelgebirge schweren Zeiten in der Handball-Landesliga Nord entgegengeht.

HSG Fichtelgebirge: Gruber - Wölfel, Hannweber (1), Birner, Spitzl, Gimmel (2/1), Mulkey (2), Kauer (6), Koubora, Weber, Materne (2/1), Spannig (1), Buchlovska (1), Fischer
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Goeckel/Wölfel (TSV Wendelstein/TSV Röthenbach)
Strafzeiten: HSG Fichtelgebirge 3, HSG Pleichach 1
Spielfilm: 1:2, 2:7, 4:8, 5:10, 8:11 (HZ), 9:11, 10:20, 13:21, 15:24

Vor der Partie war klar, dass es nicht einfach werden wird. Die Maßnahme, aus einer verstärkten Abwehr zum Erfolg zu kommen, war sicherlich der richtige Ansatz, um den Gästen Paroli zu bieten. Und die Abwehr der HSG stand in den ersten 30 Minuten gut. Aber was nützt eine stabile Abwehr, wenn im Angriff die Chancen, darunter zwei Siebenmeter, leichtfertig vergeben werden. Normalform zeigte nur Alexandra Kauer, die es auf sechs Tore brachte, der restliche Angriff wirkte wie ein laues Lüftchen. Pleichach war keine Übermannschaft, nur mit dem Unterschied, die Chancenauswertung der Gäste war wesentlich konsequenter. Nach 17 Minuten führten die Unterfranken mit 7:2. Es hätte auch 6:7 stehen können, aber die HSG traf nicht. Mit einem 8:11 Rückstand ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel gelang Sabrina Materne das 9:11. Aber der erhoffte Ruck durch das Team erfolgte nicht. Die Chancenauswertung blieb mangelhaft und die technischen Fehler häuften sich. Hinzu kam, dass die Fichtelgebirglerinnen von ihrer stabilen 6/0-Deckung auf eine 5/1-Deckung umstellten, warum auch immer. Ein gefundenes Fressen für die Gäste. die zwischen der 33. und 45. Minute das Spiel zu ihren Gunsten entschieden und auf 10:21 davonzogen.

Am Ende konnten sich die HSG-Damen bei ihrer Torfrau Janina Gruber bedanken, die mit tollen Paraden eine höhere Niederlage verhinderte. Auf HSG-Seite muss vor allem im Angriff taktisch etwas passieren, soll der Klassenerhalt weiterhin das Ziel bleiben.

Bericht: Walter Lenhard

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