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HSG setzt Siebenmeter und Sieg in Sand

ASV Dachau - HSG Fichtelgebirge 23:21 

Die Handballdamen der HSG Fichtelgebirge setzten beim Bayernliga-Vorletzten ASV Dachau buchstäblich zwei Punkte in den Sand. Nach überzeugenden dreißig Minuten verlor das Team auf einmal den Faden.

HSG Fichtelgebirge: Faltenbacher, Remzova – U. Zeitler (2), Wölfel (5), T. Lenhard (3), Späthling (2), F. Zeitler, Mages, Kraus (2), Hermankova (1), J. Lenhard (6/2)
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Paul/Poschner (Traunreut)
Strafzeiten: ASV 1, HSG 1

Obwohl Staus und ein kleiner Busdefekt die Anreise erschwerten, legten die HSG-Damen los wie die Feuerwehr (4:0/6.). Dabei hielt eine starke Heike Faltenbacher in den ersten 30 Minuten ihrem Team den Rücken frei. Dachau kam nur schwer in Fahrt. Jessica und Tanja Lenhard sorgten mit jeweils drei tollen Toren dafür, dass ihre Farben mit 8:5 (20.) in Front lagen. Ballverluste führten dazu, dass die Oberbayern plötzlich ausglichen (8:8). Die HSG ließ sich nicht beirren, war die überlegene Mannschaft und stellte bis zur Pause (12:9) den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Das Ergebnis schmeichelte den Gastgebern noch.

Nach dem Wechsel aber war der Elan wie weggeblasen. Sieben Fang- und Abspielfehler trugen dazu bei, dass der ASV Morgenluft schnupperte. Erstmals gingen die Oberbayern mit 13:12 in Führung (37.). Wölfel und Kraus sorgten wieder für eine 19:16-Führung (44.). Die Unkonzentriertheiten und die Löcher in der HSG-Abwehr aber blieben. Der Vorletzte glich aus (19:19) und blieb am Drücker. Die Tore warf zunächst noch die HSG, die 21:19 (52.) führte. Danach gelang den Fichtelgebirglerinnen, trotz Chancen, darunter zwei Siebenmeter, kein Tor mehr. Mit zwei fragwürdigen Siebenmetern machte der Gastgeber den Sieg perfekt.

Quelle: Marktredwitzer Tagblatt vom 17.01.11, Sport aus der Region, Bericht: Walter Lenhard

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