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Damen: SG Kissing/Friedberg – HSG Fichtelgebirge 28:32

Auch das zweite Auswärtsspiel in Folge gestalteten die HSG-Damen erfolgreich, entführten beide Punkte beim Aufsteiger SG Kissing/Friedberg und liegen nun mit 8:8 Punkten im Mittelfeld der Handball- Bayernliga.

HSG Fichtelgebirge: Faltenbacher- Mulkey (1), Plzakova (2), Zeitler (9), J. Schiller, Wölfel (2), T. Lenhard (2), Späthling (7), Kraus, Hermankova (9/4), K. Lenhard
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Mehmetz/Mursch (Buxheim)
Strafzeiten: SG (2), HSG (3)

Den besseren Start erwischte die HSG Fichtelgebirge und ging mit 3:1 in Front. Der Gastgeber kam nun besser ins Spiel, glich zum 3:3 aus und behauptete bis zur 15. Spielminute eine knappe Führung. HSG-Coach Josef Hermanek stellte nun seine Abwehr auf 5:1 um. Ein Schachzug, der sich in der Folgezeit auszahlen sollte. Dem Gastgeber schmeckte diese Abwehrformation der HSG überhaupt nicht und er produzierte Fehler. Diese nutzte eine hellwache und nun wie aufgedreht spielende HSG gnadenlos aus.

Aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus, mit einer überragenden Eva Späthling, wurde das Tempospiel hochgehalten oder mit Vera Hermankova, Anna-Sophie Wölfel und Katerina Plzakova eine zweite Welle gefahren und somit mächtig Druck aufgebaut. Die Folge war nicht nur der 9:9-Ausgleich, sondern ein daraus entstehendes HSG-Feuerwerk, auf das der Gastgeber nur noch reagieren konnte. Die Tore durch Späthling, Hermankova oder über den Kreis mit einer stark aufspielenden Ulrike Zeitler, fielen nun wie reife Früchte und der Pausenstand von 18:11 für die Damen aus dem Fichtelgebirge war mehr als verdient.

Auch nach der Pause blieb die HSG am Drücker und konnte bis zur 39. Minute eine 25:20‑Führung behaupten. Ab diesem Zeitpunkt setzte wieder das alte HSG-Leiden ein. Viel zu oft wurde eine 1:1-Situation herausgefordert und Ballverluste produziert. Die Schwaben witterten Morgenluft und verkürzten auf 27:29. Die HSG war etwas verunsichert, zeigte aber Stehvermögen und setzte in der 58. Minute durch Tanja Lenhard, den Treffer zur 30:27‑Führung. Der Widerstand des Aufsteigers war gebrochen und der zweite Auswärtssieg der Nordbayern stand fest.

Bericht: Walter Lenhard

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