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Herren: Auswärts noch nicht stabil genug!

Herren: TSV Allach 09 – HSG Fichtelgebirge 34:28 (18:14)

Bereits die Anreise stand unter keinem guten Stern. So musste mit dem Bus in Abensberg ein Zwischenstopp eingelegt werden, um einen losen Luftschlauch befestigen zu lassen.

HSG Fichtelgebirge: Broṧko, Gruber; Fischer, S. Tröger (3), Burger (2), Bralic (6), Berger, Schöffel (6/2), Flasche (2). Wippenbeck (6), M. Tröger (1), Hartmann (1), Birner (1)
Schiedsrichter: Pernet/Pernet (TSV Röthenbach/TV Roßtal)
Zuschauer: ca. 100
Strafzeiten: je 6
7-Meter: Allach 5/5, HSG 3/2

Trotz des Zwischenfalls fanden die Fichtelgebirgler gut ins Spiel und führten nach 14 Minuten verdient mit 9:6, weil sie den Handball spielten, wie ihn sich Trainer Dieter Schmidt vorstellt: kompromisslos in der Abwehr, schnelles Umschalten und sichere Abschlüsse. Doch was dann innerhalb von vier Minuten geschah machte den Gästetrainer sprachlos. Vier leichte Ballverluste führten zur 10:9‑Führung der Allacher. Die HSG konnte durch Bralic zwar zum 10:10 ausgleichen, doch drei weitere individuelle Aussetzer sorgten für die 13:10‑Führung des Heimteams. Beim Halbzeitstand von 18:14 schien für die Fichtelgebirgler in der zweiten Hälfte noch alles möglich.

Die guten Vorsätze für die zweiten 30 Minuten waren nach dem 18:15‑Anschlusstreffer schnell verflogen. Das Heimteam baute den Vorsprung kontinuierlich aus und setzte nach 42 Minuten seinen 25. Treffer zur ersten 7-Tore-Führung. Jetzt zeigten die Fusionshandballer aus Marktredwitz und Wunsiedel, welcher Charakter in der Mannschaft steckt. Sie kämpften sich ins Spiel zurück und konnten nach 52 Minuten auf 29:25 verkürzen. Doch zu viele individuelle Fehler in der Abwehr und im Spielaufbau, sowie zwei Torhüter, die nicht in Topform waren, verhinderten ein besseres Ergebnis an diesem Abend. Am Ende stand ein nicht unverdientes 34:28 für die Allacher an der Anzeigentafel.

Wenn die HSG ihrer Linie der starken Heimspiele treu bleibt, dann ist am kommenden Wochenende zuhause gegen den TSV Partenstein wieder mit einem Spektakel zu rechnen.

Bericht: J. H.

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