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Herren I: Endstation in der zweiten Runde des Molten-Cups für die HSG-Herren

Die HSG Fichtelgebirge schlägt in Roßtal den ASV Auerbach. Bayernligist Erlangen-Bruck ist eine Nummer zu groß.

Die Herren der HSG Fichtelgebirge mussten in der zweiten Runde im Molten-Cup nach Roßtal reisen und im 2. Halbfinale gegen den ASV Auerbach antreten. Der Finalgegner stand zu diesem Zeitpunkt mit dem TV Erlangen-Bruck bereits fest, der im ersten Halbfinale den Gastgeber mit 38:20 in die Schranken verwiesen hatte.

HSG Fichtelgebirge – ASV Auerbach 31:26 (18:16)

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber - Hammer (3/1), Burger (8), Bralic, (4), Wippenbeck (6), Strýc (2), Habedank, Hartmann (3), Berger (2), Birner (3)
Strafzeiten: HSG 4; ASV 2
7-Meter: HSG 3/1; ASV 4/1
Schiedsrichter: Peinet/Werner (Röthenbach/Regensburg)

2016 09 07 HannesMit den beiden "Tröger-Brüdern", Flasche und Ruckdäschel fehlten vier Spieler aus unterschiedlichen Gründen. Ehe sich die HSG versah, lag sie gegen den zukünftigen Ligakonkurrenten, der freiwillig aus der dritten Liga in die Landesliga abgestiegen ist, mit drei Toren zurück. Bevor sich die junge Auerbacher Mannschaft aber richtig freispielen konnte, schlugen die Fichtelgebirgler mit vier Toren am Stück zurück und gingen selbst mit 6:5 in Führung. Der nie aufsteckende Gegner konnte noch zweimal in Führung gehen, doch die Abwehr um Torhüter Gruber stand nun besser. Wären nicht zu viele Möglichkeiten im Angriff liegen gelassen worden, hätte die Halbzeitführung für die HSG deutlicher als mit 18:16 ausfallen müssen.

In der zweiten Halbzeit stand mit Broško ein ebenso sichererer Rückhalt im Tor und die Männer aus dem Fichtelgebirge ließen den Gegner nie näher als auf zwei Tore herankommen. Am Ende stand für das Team von Trainer Hammer ein sicherer 31:26-Sieg auf der Anzeigetafel.

TV 1861 Erlangen-Bruck – HSG Fichtelgebirge 31:25 (16:14)

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber - Hammer (1), Burger (3), Bralic, (1), Wippenbeck (9), Strýc (2), Habedank (1), Hartmann (2), Berger (1), Birner (5)
Strafzeiten: HSG 0, TV 1
7-Meter: HSG 0, TV 3/2
Schiedsrichter: Brucker/Fembacher (Weiden/Kehlheim)

Im Endspiel um das Weiterkommen in die dritte Runde stand mit dem Bayerligisten TV Erlangen-Bruck ein Gegner auf dem Parkett, den man eine Woche zuvor im Trainingslager noch besiegen konnte. Doch das Gesicht dieser Mannschaft war nicht vergleichbar. In Roßtal trat die komplette Bayernliga-Truppe an. Die "Brucker" zeigten von Anfang an, dass sie nicht noch einmal gewillt waren, gegen die HSG zu verlieren.

Durch eine aggressive Abwehr zwangen sie den Gegner zu unkontrollierte Handlungen und bestraften in den Anfangsminuten die Ballverluste durch schnelle Konter mit Toren. Nach 20 Minuten führte der Favorit erstmals mit fünf Treffern (12:7), doch die nie aufsteckenden Fichtelgebirgler konnten zur Halbzeit auf 16:14 verkürzen.

Als nach sieben Minuten in der 2. Halbzeit ein 21:14 auf der Anzeigentafel aufleuchtete, musste man befürchten, dass durch den Kräfteverschleiß ein Debakel über de HSG hereinbrechen würde, zumal mit Hammer ein weiterer Spieler verletzt ausfiel. Doch die 10 verbliebenen Spieler stemmten sich gegen eine Blamage und konnten Mitte der 2. Halbzeit unter der Regie von Stryc noch einmal auf 22:19 verkürzen. 

Am Ende stand zwar eine Niederlage mit sechs Toren, aber das Team von Trainer Hammer hatte sich nie hängen lassen und die Spieler gingen an ihr Limit. Mit einer "breiteren" Bank hätte man den Bayernligisten sicherlich noch mehr fordern können. Mit dieser Einstellung und dem Teamgeist dürfen sich die Zuschauer auf eine spannende Landesligasaison freuen.

Bericht: J. H.  Foto: Peter Perzl

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