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Herren I: Molten-Cup HSG Fichtelgebirge - TV Erlangen-Bruck 14:29

Die angedachte Belastungsprobe, wie HSG-Coach Dieter Schmidt die Pokalpartie gegen den Bayernligisten TV Erlangen-Bruck bezeichnete, verlief nicht so wie gedacht. Kein Wunder. Während die Mittelfranken mit kompletter Mannschaft antraten, konnte die HSG, wegen Verletzung, Sperre und Verhinderung aus privaten Gründen, nur einen Auswechsler aufbieten.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Hummer - Burger (4), Habedank (1), Birner (1), Hartmann (1), Berger (2), Strýc (1), M. Tröger (4)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Balzer/Schreiner (TV Gefrees)
Strafzeiten: HSG (1), TV (2)

Bis zur 15. Spielminute, beim Stande von 5:6 für Erlangen, verlief das Spiel ausgeglichen. HSG-Tormann Miroslav Broško entschärfte drei Siebenmeter und Nachwuchstalent Lucas Hummer vereitelte ebenfalls Großchancen des TV Erlangen-Bruck. Dann übernahm zusehends der Bayernligist das Kommando und setzte sich bis zur Pause vorentscheidend mit 6:14 ab.

Konstantin Burger ackerte bis zum Schluss und die Kräfte von Markus Tröger, waren ab der 50. Minute, aufgrund einer Magenverstimmung, ausgeschöpft.
Mit diesem kleinen Kader war an diesem Tag gegen eine gut funktionierende Erlangener Mannschaft nicht drin.

Für die Überraschung sorgte im Anschluss der Landesligaaufsteiger und Ligakonkurrent der HSG, der HC Forchheim, der im Finale Erlangen mit 28:25 besiegen und sich somit für die dritte Runde qualifizieren konnte.

Für die Fichtelgebirgler gilt es nun, bis zum Saisonstart am kommenden Wochenende, wenn die Reise zum Titelfavoriten TG Heidingsfeld geht, die restlichen Wehwehchen auszukurieren, um mit einem schlagkräftigen Team auflaufen zu können.

 Bericht: Walter Lenhard

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