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Herren II: HSG II unterliegt im Spitzenspiel gegen Hochfranken III mit 32:25

"Es tut mir leid, ich habe heute sehr viele Fehler gemacht!" Die Schlussworte des Schiedsrichters passten wie die Faust aufs Auge. Zum einen beschreiben sie ganz deutlich die fragwürdige Leistung des Schiedsrichters, zum anderen können sich auch die Spieler der Gästemannschaft mit 20 Fehlwürfen der Aussage des Unparteiischen anschließen.

HSG Fichtelgebirge: Hummer, Reichel - Schierling (5), Puttich, Schlitter, Marek (5), Weinhold (1), Frank, Kopecky, Matthias Habedank (9), Rybak 5

Von Anfang an war für die HSG Fichtelgebirge klar, dass es sehr schwer werden würde, Punkte aus Rehau zu entführen. Krankheitsbedingt und aus privaten Gründen waren viele Spieler der Gäste verhindert und so konnte, verstärkt durch das junge Talent Maximilian Schlitter, nur ein Rumpfkader von neun Feldspielern aufgeboten werden.

Der Größe ihrer Aufgabe bewusst, gaben die Männer von Trainer Michael Habedank jedoch nicht klein bei und starteten hoch motiviert in die Partie. Von Beginn an bekamen die Fichtelgebirge die Mannschaft der HSV Hochfranken nicht unter Kontrolle und so liefen sie schnell einem Rückstand hinterher. Bereits in der 15. Minute stand es 9:4 für die Gastgeber. Doch ans Aufgeben war nicht zu denken und so kämpfte sich das Team in Blau bis zur 20. Minute wieder bis auf 10:8 heran. Eine Umstellung der defensiven Abwehr auf eine offensivere Variante brachte die Hochfranken immer wieder dazu, den Abschluss aus ungünstigen Positionen heraus zu suchen, die durch die HSG mit schnellen Kontern beantwortet wurden. In die Kabine ging es dann beim Stand von 15:12 für das Team in Rot.

Lag es am Schiedsrichter, der in der zweiten Halbzeit 10 Zeitstrafen für beide Teams verhängte und keinen Spielfluss mehr zuließ oder an der Umstellung der Abwehr? Es ist schwer zu sagen. Direkt nach der Pause zogen die Hochfranken bis zur 36. Minute auf 20:14 davon. Erst dann erwachten die Gäste wieder und spielten eine in dieser Phase des Spiels relativ ausgeglichene Partie. Leider war ein geordnetes Handballspiel in den folgenden Minuten nicht mehr möglich, da der Schiedsrichter reihenweise und teilweise willkürlich Zeitstrafen verteilte. Dennoch wurde weitergekämpft. Den Vorsprung des Gastgebers konnte das Team der HSG Fichtelgebirge jedoch nicht mehr einholen und so ging das Spiel mit 32:25 Toren an die HSV Hochfranken.

 Bericht: J. Schierling

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