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Herren II: HSG Fichtelgebirge II rückt zusammen und schickt de SG Kasendorf-Kulmbach mit 35:25 nach Hause

In den ersten 18 Minuten war den Gastgebern deutlich ihre Unsicherheit anzumerken. So war doch der aktuell führende Spieler der Torschützenliste, Matthias Habedank, wegen einer Tätlichkeit im letzten Spiel eine Rote Karte erhalten. Jedoch platzte beim Stand von 7:7 der Knoten und die Gastgeber zwangen den Kulmbachern ihr Spiel Stück für Stück auf.

20 01 11 HerrenII

HSG Fichtelgebirge: Hummer, Reichel - Schierling (8), Flügel (3), Puttich (1), Schlitter (8), Koretski (1), Marek (8), Weinhold (1); Klaue, Kopecky, Schricker (2), Rybak (3)
Schiedsrichter: Roland Gilch
Strafzeiten: HSG Fichtelgebirge 5, SG Kasendorf-Kulmbach 2
7-Meter: HSG Fichtelgebirge 5/4, SG Kasendorf-Kulmbach 4/4

Geschickt wurde das Tempo und somit der Druck auf die gegnerisch Abwehr erhöht. Gleichzeitig wurde in der eigenen Hälfte beherzt zugegriffen und sich gegenseitig unterstützt. Besonders Maximilian Schlitter und Johannes Schierling, die beide auf jeweils acht erfolgreiche Abschlüsse kamen, profitierten von dem schnelleren Spiel und trugen den Ball immer wieder ins gegnerische Tor. So konnten die Fichtelgebirgler mit einem Drei-Tore-Vorsprung, beim Spielstand von 16:13 zur Pause, in die Umkleide gehen.

Vom Trainer angestachelt, das Tempo weiter hoch zu halten, ging die Mannschaft in blau hoch motiviert zurück aufs Spielfeld und baute den Vorsprung Stück für Stück weiter aus. Ob Mathias Marek über die Mitte, Paul Puttich oder Schlitter über die Halbposition oder Schierling über Linksaußen, der Ball wurde in der Abwehr erkämpft, schnell nach vorne getragen und gegen eine ungeordnete Abwehr erfolgreich in die Maschen gesetzt. Dies war jedoch nur dank eines im Tor stark agierenden Lucas Hummer und einer ebenso geschlossenen Mannschaftsleistung in der Abwehr möglich. So konnten die HSGler, trotz mehrerer Zeitstrafen, über ein 25:19 in der 45. Minute bis zur 60. Minute einen 10-Tore-Vorsprung zum Endstand von 35:25 herausspielen.

Mit dieser Spielfreude und einem so überragenden Mannschaftsgeist kann der HSG Fichtelgebirge kein Gegner gefährlich werden. Weiter so HSG!

Bericht: J. Schierling

 

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