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Herren I: HSG 2020 Fichtelgebirge – HaSpo Bayreuth II 27:20

Mit einer fulminanten ersten Halbzeit gegen HaSpo Bayreuth II haben sich die Herren der HSG Fichtelgebirge für die zuletzt erlittene Heimniederlage gegen den MTV Stadeln mehr als rehabilitiert. Es war ein Feuerwerk, das die HSG in den ersten 30 Minuten in diesem Handball-Landesliga-Derby abbrannte.

HSG Fichtelgebirge: Broško, Gruber, Rohr - Burger (1), Bralic (3), Berger (1), Flasche (1), Wippenbeck (3), Hammer (5), Mocker (7/2), Danielka (6), Koristka, S. Tröger
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Goeckel/Wölfel (TSV Wendelstein/TSV Röthenbach)
Strafzeiten: HSG 3, HaSpo 4
Spielfilm: 2:0, 5:1, 12:2, 13:4, 15:5, 17:6, 18:8 (HZ), 18:11, 22:11, 23:14, 24:16, 25:18, 27:20

HaSpo wurde vom Angriffswirbel des Gastgebers regelrecht überrollt, die jeden Freiraum zum Torerfolg nutzten. Vor allem Zdeněk Danielka, der nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung stand, ein spielfreudiger Philipp Mocker und ein wuchtiger Erik Hammer stürzten die Gästeabwehr von einer Verlegenheit in die andere und sorgten nach 17 Minuten für eine 12:2-Führung. Auch eine Auszeit von HaSpo konnte die Spiellaune und den Torhunger der HSG nicht unterbinden. Und war einmal kein Platz, war Wippenbeck aus dem Rückraum zur Stelle und hämmerte den Ball in die HaSpo-Maschen. Bayreuth taumelte regelrecht durch die ersten dreißig Minuten. Leid tun konnte einem Gästekeeper Vincent Plötz, der wiederholt von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde. So wurde die erste Halbzeit ein Schützenfest für die HSG, die mit einer 18:8-Führung in die Kabine ging.

Dennoch wurden Erinnerungen an die letzte Begegnung beider Mannschaften wach, als die HSG ebenfalls eine hohe Führung verspielte und am Ende mit einem Punkt zufrieden sein musste. Im zweiten Abschnitt stand die Gästeabwehr stabiler und das Durchkommen für die HSG gestaltete sich wesentlich schwieriger. Die ersten drei Treffer nach der Pause gehörten den Gästen, die auf 11:18 verkürzten. Die Fehlerquote auf HSG-Seite nahm etwas zu, trotzdem gelang es Mocker und Stefan Flasche den 10-Tore-Rückstand wieder herzustellen. Bayreuth wirkte nun konzentrierter und abschlussstärker. Hinzu kam, dass mit Tizian Braun ein Gäste-Keeper zwischen den Pfosten stand, der mit tollen Paraden die Trefferquote der Hausherren merklich herunterschraubte. Ihm nicht viel nach stand der Mann zwischen den HSG-Pfosten, Christopher Gruber, so dass die zweite Halbzeit von den tollen Leistungen der Herren im Tor geprägt war. Die HSG setzte immer zum richtigen Zeitpunkt einen Treffer, so dass die Gäste nie näher als auf sieben Tore herankamen und den verdienten Sieg des Gastgebers anerkennen mussten.

Jetzt gilt es für die HSG, diese Leistung zu stabilisieren, damit am kommenden Samstag, wenn die Reise zur SG Helmbrechts/Münchberg geht, weitere zwei Punkte eingefahren werden können.

Bericht: Walter Lenhard

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