• Logo der HSG-Fichtelgebirge und Fotos der Mannschaften

Herren II: There is no I in TEAM

HSG 2020 Fichtelgebirge II – TV Weidhausen: 28:22 (15:10)

Die Handballherren der HSG 2020 Fichtelgebirge II trotzen riesigen Verletzungssorgen und gewinnen das Kellerduell gegen den TV Weidhausen. Der Grund dafür ist schlicht und ergreifend: das TEAM.

HSG 2020 Fichtelgebirge: John, Bayer –Geuß (10), Gruber (2), Purucker, Keltsch (1), Schlitter (5), Schädlich (9/7), Urban (1), Puttich
Schiedsrichter: Fischer/Löhner
Zeitstrafen: HSG 6, TVW 5
Disqualifikation: Purucker (HSG, 45., 3 x 2), Gebhard (TVW, 18., grobes Foul)
Spielfilm: 4:2, 6:6, 10:10, 15:10 (Halbzeit), 20:14, 23:16, 25:20, 28:22

Die Vorzeichen waren schlecht für die Fichtelgebirgler. Mit Johann Zißler fehlte der bisher beste Torschütze verletzt, Jan Koristka verletzte sich ebenfalls im Abschlusstraining und so zählte Coach Patric John insgesamt 8 fehlende Stammkräfte plus ein paar Ergänzungen. Bei den Gästen aus Weidhausen fehlten aber ebenfalls einige Leistungsträger und so merkte man beiden Teams die fehlende Eingespieltheit zu Beginn der Partie deutlich an.

Die Heimmannschaft legte zwar über weite Strecken des Spiels vor, Weidhausen blieb aber dank Rechtsaußen Christian Freitag stets dran. Die Hausherren sorgten mit einer offenen Deckungsvariante für reichlich Unruhe, konnten dies aber auch nach 22 Minuten noch nicht in Kapital ummünzen (10:10). Die letzten Minuten der ersten Hälfte gehörten dann aber den Fichtelgebirglern. Der offensiv wie defensiv überragende Linksaußen Lukas Geuß steuerte drei seiner insgesamt zehn Tore zum 5:0-Lauf seines Teams bei und sorgte so für eine beruhigende Halbzeitführung.

21 11 14 HerrenIIDiesen Schwung nahm die Landesligareserve mit in den zweiten Durchgang und versuchte, das Spiel schnell zu entscheiden. Die Gäste ließen zwar nicht locker, doch die Entschlossenheit bei den HSGlern war schlicht und ergreifend größer. Immer wieder wurden konsequente Angriffe durch Strafwürfe belohnt, die Timo Schädlich allesamt verwandelte. Bis zur 45. Minute war der Abstand auf sieben Tore angewachsen und das Spiel eigentlich entschieden. Die über die gesamte Partie wackelnden Unparteiischen machten die Partie mit einer hanebüchenen dritten Zeitstrafe gegen Kapitän Max Purucker aber noch einmal interessant. Aber auch diesen Rückschlag steckte das Team mit Geschlossenheit, super Aktionen von Max Schlitter und Finnley Gruber und der noch immer stabilen Defensive hervorragend weg. Daher ging der Sieg, trotz der miserablen Personallage, völlig in Ordnung und war Ausdruck des starken Zusammenhalts innerhalb der jungen Truppe.

Coach Patric John war extrem stolz auf seine Mannschaft. Besonders der stetige Fortschritt von Woche zu Woche ist ein gutes Zeichen und sollte dafür sorgen, dass das Team im Laufe der Saison mit hoffentlich bald wieder besser besetztem Kader noch das ein oder andere Ausrufezeichen setzen können wird.

Bericht: Pateric John

Drucken