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Herren II: Acht tapfere Fichtelgebirgler

HG Hut/Ahorn – HSG 2020 Fichtelgebirge II: 25:20 (14:10)

Die Handballherren der HSG 2020 Fichtelgebirge II fahren ohne etatmäßigen Auswechselspieler nach Ahorn. Am Ende ist zwar nichts zu holen, doch die Hausherren hatten sich die Aufgabe sicher leichter vorgestellt.

HSG Fichtelgebirge: Bayer – Geuß (1), Zißler (9/1), John (1), Fürbringer (3), Purucker (3), Gruber (1), Urban (2)
Schiedsrichter: Moller
Zeitstrafen: HG 0, HSG 1
Spielfilm: 5:4, 11:5, 14:10 (Halbzeit) 17:13, 20:17, 25:20

Schlecht waren die Vorzeichen mal wieder für das letzte Auswärtsspiel der Saison. Coach Patric John fand sich allein auf der Bank wieder und streifte sich dementsprechend erneut das ungewohnte Feldspielertrikot über. Zunächst machten seine Spieler ihre Sache jedoch absolut ordentlich. Streng nach dem ausgegebenen Plan verschleppten sie immer wieder das Tempo und konnten im Angriff gute Akzente setzen. Die Defensive offenbarte aber zu große Lücken, was zu sechs Gegentoren in den ersten zehn Minuten führte. Ein vergebener Strafwurf läutete dann die schlechteste und leider bereits entscheidende Phase ein. Zwischen der 10. und 25. Minute gelangen den Gästen nur zwei Treffer, was den Spielstand auf 13:6 nach oben schraubte. Die Hausherren schienen das logische Schützenfest einzuleiten, doch weit gefehlt. Die Abwehr der Fichtelgebirgler bekam etwas besseren Zugriff und so konnte man bis zur Halbzeit trotz drei vergebener Strafwürfe auf vier Tore verkürzen.

Der zweite Spielabschnitt war überraschenderweise völlig ausgeglichen. Die Ahorner konnten ihren breiten Kader überhaupt nicht zu ihrem Vorteil nutzen und mussten sich bei ihrem jungen Torhüter bedanken, dass der Abstand stabil blieb. Die Gäste zeigten eine tolle, kämpferische Leistung und hätten mit einem Quäntchen Glück sogar noch näher herankommen können. Geduldig spielten sie ihre Systeme aus und konnten so vor allem Johann Zißler häufig in gute Wurfpositionen bringen. Und der junge Rückraumspieler brachte sein Team 10 Minuten vor dem Ende sogar auf drei Tore heran. Doch zu mehr reichten die Kräfte nicht und der Tabellendritte holte verdient den nächsten Heimsieg.

Erneut fragte man sich im Lager der HSGler, ob da nicht vielleicht mehr drin gewesen wäre. Doch unter dem Strich machte die John-Truppe wieder das Beste aus der schwierigen Situation und hat bereits am Freitag die Chance zur Revanche. Einen Tag später bildet das Heimspiel gegen Gefrees den Saisonabschluss.

Bericht: Patrick John

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